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Klangschalen als Brücke der nonverbalen Kommunikation ∙ Zueinander finden ∙ Gemeinsam entspannen


Die sanften Schwingungen der Klangschalen berühren das Herz.
Das Herz wird nicht dement!

Im Bereich Demenz kommen die Klangschalen als Form der Sinnesstimulation und in Palliativ Care zum Einsatz. Die Klänge und Schwingungen von Klangschalen fördern, begleiten und unterstützen den Zugang zu Menschen mit Demenz.

Im Sinne des Ressourcenorientierten Ansatzes liegt der Schwerpunkt nicht auf Heilung, sondern darauf, den Betroffenen eine schöne Zeit zu ermöglichen mit Wahrnehmungserfahrungen, Körpererleben, Entspannung und Wohlbefinden.

Durch die wertschätzende, achtsame Methode werden positive Erlebnisse bei Menschen mit Demenz erzeugt, das Selbstwertgefühl gefördert und die Lebensqualität gesteigert. 


Die speziellen Klangmethoden gehen dabei jeweils auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen ein. Dabei werden Ressourcen und Biografie sowie das „Andocken“ mittels Gefühle, Subtext und Resonanz berücksichtigt. 

In einem Erlaubnisklima ohne Ängste, Scham oder Verletztheit können so für Menschen mit Demenz eine Zeit der Geborgenheit, des Vertrauens sowie der Sicherheit hergestellt und Raum für Förderung und neue positive Erfahrungen erzeugt werden. 


Gefühle und Emotionen werden nicht dement


Das Besondere dieser Methode ist, dass sie einen vielfältigen sinnlichen und emotionalen Zugang zu den Menschen herstellt. Denn Klang ist ein Medium, welches Gefühle anspricht und Emotionen weckt. 


Schon im Mutterleib ist der Hörsinn als erstes entwickelt und vollständig ausgebildet. An seinem Lebensende nimmt der Mensch bis zuletzt musikalische und akustische Reize wahr. 

Die harmonischen Klänge scheinen auf besondere Weise vertraut und führen schnell in einen Zustand der Ruhe und Entspannung.


Die obertonreichen Klänge einer Klangschale scheinen deshalb so vertraut zu sein, weil sie der Geräuschkulisse, wie sie ein ungeborenes Kind im Mutterleib wahrnimmt, sehr ähneln. 
Der Anästhesist Dr. Fred J. Schwarz forscht zum musiktherapeutischen Einsatz der auch als „Womb Sounds“ bezeichneten Klänge, wie sie zum Beispiel im Rahmen der Intensivpflege von Frühchen zum Einsatz kommen. 
Die vertrauten Geräusche helfen Stress zu vermindern und die Schlafphasen zu steigern, sodass die Entwicklung des Neugeborenen positiv beeinflusst wird. Bedenkt man diesen Zusammenhang, ist es nicht verwunderlich, dass die Klänge der Klangschalen schnell eine Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit schaffen – eine ideale Voraussetzung für Entspannung.


Die Klangschalen mit ihren harmonischen Klängen und sanften Klangvibrationen können hier also ein wunderbares Kontaktmedium sein, das eine Begegnung jenseits von Sprache ermöglicht – eine Begegnung von Mensch zu Mensch. 
Davon profitieren Menschen mit Demenz. 

Ihre Lebenssituation ist oft von Unsicherheit, Desorientierung und Ängsten geprägt. Wie wohltuend sind da Angebote jenseits von Worten, die eine Atmosphäre von Geborgenheit und Sicherheit schaffen. 


Die Betroffenen können sich entspannen und Ruhe finden.


In diesem „spürbaren Kontakt“ können Ängste, Unsicherheiten und körperliche Verspannungen abgebaut werden, was sich nicht nur auf die Lebensqualität und den Kontakt mit Mitmenschen, sondern auch auf die allgemeine Gesundheit positiv auswirkt.

Bei der Anwendung der Klangschalen bei Menschen mit Demenz können bereits kleine Klangübungen von nur wenigen Minuten in Form basaler Anreize zur Anwendung kommen und die verschiedenen Sinne ansprechen. 
Dazu kommen die Klangschalen als auditive, taktil-haptische, vibratorische, visuelle, olfaktorische und sogar gustatorische Wahrnehmungs-Angebote gezielt zum Einsatz. 

Die Aktivierung der Sinne schlägt hierbei eine Brücke in die Welt der Menschen mit Demenz und nicht selten tauchen aus dem Körpergedächtnis Erinnerungen auf. 


Klang kann so einen Zugang zu den Menschen mit Demenz eröffnen, auch wenn Worte nicht mehr möglich sind.

Über dieses Erleben wird Selbstbestimmung (wieder) möglich, Ängste und Unbehagen weichen Gefühlen von Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dies wird gerade auch von den Angehörigen als sehr entlastend empfunden. Eine Begegnung jenseits der Erkrankung kann stattfinden – von Mensch zu Mensch. 

Die Wirkungen, die die Klangmethoden erzielen, setzen sich u.a. auch im Pflegealltag fort, wenn betroffene Menschen z.B. ruhiger werden, besser schlafen oder die regelmäßig notwendige Lagerung bettlägerig Pflegebedürftiger im entspannten Zustand behutsamer und angenehmer für alle Beteiligten erfolgen kann.*

Im Demenz Connect bauen wir gemeinsam Brücken der nonverbalen Kommunikation zu Ihren Angehörigen mit Demenz und schaffen eine Insel der Ruhe und Entspannung in einer Welt die kopfsteht.

Aufbau eines klangvollen Sinneparcours
für einen Demenz Connect Termin

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Finden Sie gemeinsam in die Entspannung zurück!

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Das Demenz Connect findet üblicherweise im KLANGHAFEN statt.
Sollte es ihnen nicht möglich sein, mit Ihrem Angehörigen mit Demenz in den KLANGHAFEN zu kommen, können wir nach einem kostenlosen Infogespräch ggf. einen Termin bei Ihnen zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung vereinbaren. 
(nur Stadtgebiet Lindau)




*Quellen: www.peter-hess-institut.de